F79.1:
Technische Daten F79.1,2:
- Wagenkasten: Länge Doppeltriebwagen: 32,10 m,
- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h,
- Leergewicht Doppeltriebwagen: 39,4 t,
- zul. Gesamtgewicht Doppeltriebwagen: 63,6 t,
- Sitz-/Stehplätze: 72/178,
- Antrieb: Zweiachslängsantrieb,
- Steuerung: Schaltwerk,
- Motorleistung: 4×150 kW Gleichstrom-Motor
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| U-Bahn 2638/2639 bis 2656/2657 |
1980/81 |
- Einrichtung für autom. Betrieb auf der U9;
- U-Bahn 2638/2639: Schienenschmierzug;
- U-Bahn 2638/2639-2656/2657 stationiert im Bw Seestr. (Stand 01.2003);
- U-Bahn 2638/2639-2652/2653 stationiert im Bw Friedrichsfelde (Stand 03.2007);
- U-Bahn 2654/2655 Schrott; 2656/2657 in 2007 Schrott;
- U-Bahn 2640/2641 in 2017 ausgemustert;
- U-Bahn 2638/2639, 2644/2645 in 2018 abgestellt im Bw Fri;
- U-Bahn 2642/2643 in 2018 abgestellt;
- U-Bahn 2644/2645 in 2018 Schrott;
- U-Bahn 2638/2639, 2640/2641, 2642/2643, 2646/2647, 2648/2649 in 2019 Schrott;
- U-Bahn 2650/2651, 2652/2653 in 2020 Schrott;
- U-Bahn 2652/2653 in 2019 in Friedrichsfelde abgestellt;
- Foto: U-Bahn 2649, Alexanderplatz, 2005;
- Foto: U-Bahn 2653, Alexanderplatz, 2005;
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| U-Bahn 2658/2659 bis 2670/2671 |
1981 |
- U-Bahn 2670/2671: Schienenschmierzug;
- U-Bahn 2658/2659-2670/2671 stationiert im Bw Seestr. (Stand 01.2003);
- alle stationiert im Bw Friedrichsfelde (Stand 03.2007);
- U-Bahn 2658/2659 in 2018 abgestellt im Bw Fri;
- U-Bahn 2670/2671 in 2018 Schrott;
- U-Bahn 2666/2667 in 2019 abgestellt im Bw Fri;
- U-Bahn 2658/2659, 2662/2663, 2664/2665, 2666/2667, 2674/2675, 2676/2677, 2668/2669 in 2019 Schrott;
- U-Bahn 2660/2661 in 2020 Schrott;
- Foto: U-Bahn 2660, Hauptbahnhof, U55, „Brandenburger Tor“, 2009;
- Foto: U-Bahn 2660, Hauptbahnhof, U55, „Hauptbahnhof“, 2009;
- Foto: U-Bahn 2661, Hauptbahnhof, 2009;
- Foto: U-Bahn 2668, Hauptbahnhof, 2009;
- Foto: U-Bahn 2669, Hauptbahnhof, U55, „Brandenburger Tor“, 2009;
- Foto: U-Bahn 2669, Brandenburger Tor, U55, „Bundestag“, 2009;
- Foto: U-Bahn 2666, Pankstr., 2019;
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| F79.2 |
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| U-Bahn 2672/2673 bis 2710/2711 |
1979/80 |
- U-Bahn 2672/2673-2680/2681, 2684/2685, 2688/2689, 2702/2703 stationiert im Bw Seestr. (Stand 01.2003);
- U-Bahn 2682/2683, 2686/2687, 2690/2691-2700/2701, 2704/2705-2710/2711 stationiert im Bw Britz (Stand 01.2003);
- U-Bahn 2676/2677-2680/2681, 2684/2685, 2686/2687, 2690/2691-2696/2697, 2700/2701, 2704/2705, 2708/2709 stationiert im Bw Britz (Stand 03.2007);
- U-Bahn 2672/2673, 2674/2675, 2682/2683, 2688/2689, 2698/2699, 2702/2703, 2706/2707, 2710/2711 stationiert im Bw Friedrichsfelde (Stand 03.2007);
- U-Bahn 2688/2689 in 2018 Schrott;
- U-Bahn 2686/2687, 2698/2699 in 2019 abgestellt;
- U-Bahn 2678/2679, 2680/2681, 2682, 2683, 2690/2691 in 2019 Schrott;
- U-Bahn 2672/2673+2686/2687+2702/2703; 2708/2709+2704/2705 in 2019 in Friedrichsfelde abgestellt;
- U-Bahn 2672/2673, 2686/2687, 2690/2691, 2694/2695, 2698/2699, 2702/2703, 2704/2705, 2708/2709 in 2020 Schrott;
- U-Bahn 2694/2695 in 2019 in Britz abgestellt;
- U-Bahn 2684/2685, 2692/2693, 2696/2697, 2710/2711 in 2021 Schrott;
- U-Bahn 2700/2701 in 2020 ins Technikmuseum Berlin, in 01.2023 Übergang von BVG ans Technikmuseum Berlin;
- Foto: U-Bahn 2678, Seestr., 1998;
- Foto: U-Bahn 2704, Friedrichsfelde, 2002;
- Foto: U-Bahn 2700, Front, Technikmuseum, 2021;
- Foto: U-Bahn 2700, Heck, Technikmuseum, 2021;
- Foto: U-Bahn 2700, Front/Seite, Technikmuseum, 2021;
- Foto: U-Bahn 2701, Seite, Technikmuseum, 2021;
- Foto: U-Bahn 2701, Seite/Heck, Technikmuseum, 2021;
- Foto: U-Bahn 2701, Seite/Front, Technikmuseum, 2021;
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F79.30
Technische Daten F79.3x:
- Wagenkasten: Länge Doppeltriebwagen: 32,10 m,
- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h, Leergewicht
- Doppeltriebwagen: 42,6 t, zul. Gesamtgewicht
- Doppeltriebwagen: 67,8 t, Sitz-/Stehplätze: 72/174,
- Antrieb: längsliegender Einzelachsantrieb,
- Steuerung: Wechselrichter,
- Motorleistung: 8×89 kW Drehstrommotor
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| U-Bahn 2712/2713 bis 2716/2717 |
1980/81 |
- Drehstromantrieb
- U-Bahn 2712/2713-2714/15 in 2002 nach Jungfernheide in den Feuerwehrübungstunnel der BVG;
- U-Bahn 2716/2717 getrennt in 2004 im Bw Britz aufgestellt;
- U-Bahn 2716/2717 in 2006 Schrott;
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| F79.31 |
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| U-Bahn 2718/2719 + 2720/2721 |
1980/81 |
- Drehstromantrieb;
- U-Bahn 2718/2719 stationiert im Bw Britz (Stand 01.2003);
- U-Bahn 2718/2719 getrennt in 2004 im Bw Britz aufgestellt;
- U-Bahn 2720/2721 ohne Drehgestelle in 2004 im Bw Britz;
- U-Bahn 2718/2719+2720/2721 in 2006 Schrott;
- Foto: U-Bahn 2720, Seestr., 1998
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| F79.32 |
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| U-Bahn 2722/2723 |
1981 |
- Drehstromantrieb
- alle stationiert im Bw Britz;
- U-Bahn 2722/2723 getrennt in 2004 im Bw Britz aufgestellt;
- U-Bahn 2722/2723 in 2006 Schrott;
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Wagenbauliches
Der Wagenkastenaufbau ist schlicht und in Leichtmetallbauweise ausgeführt. Von außen sind die Züge sofort an ihren rechteckigen Scheinwerfern und der geänderten Wagenfront (ab F76 auch größere Stirnfenster; andere Scheibenwischer) erkennbar. Die Vorlage für den Aufbau lieferten die Leichtmetallzüge der Baureihe DL, die dann bei den F-Zügen verbessert wurde. Dies ermöglicht bei den U-Bahnzügen des Typs F eine maximale Anfahrbeschleunigung von bis zu 1,5 m/s².
Auch zwischen den einzelnen Wagen des Typs F gibt es weitere Unterschiede in Technik und Design. So haben alle U-Bahnwagen der ersten Bauart F74, vom Standard-Typ F abweichend, in Anlehnung an die Baureihe D eine im oberen Teil geneigte Stirnfront sowie kleinere Scheinwerfer, die getrennt als Lampen in rechteckigen Rahmen zusammengefasst sind. Ab den Zügen des Typs F79 kamen Fallblattanzeiger zum Einsatz, welche erstmals Liniennummern erhielten und je nach Linie einen anderen farblichen Hintergrund hatten. Diese wurden ab den 1990er-Jahren durch Brosebänder ersetzt. Die F90/92 besaßen diese Brosebänder ebenfalls mit Liniennummern bereits ab Werk. Die einzige Schaltwerker-Serie, die bisher Liniennummern in den Brosebändern bekamen, waren die F79. Dies ändert sich mit dem Ertüchtigungsprogramm des Typs F, denn dort sollen die dann als F76E ertüchtigten Züge ebenfalls ein Linien-Zielrollband erhalten.
Bei den zuletzt gebauten Wagen des Typs F (ab Bauart F84) mit Drehstromantrieb ist optisch vor allem durch die Schwenkschiebetüren und das schwarze Frontfensterband als Folge der umgestalteten Schlupftür ein Unterschied auszumachen.
Gegenüber den DL-Wagen sind die F-Züge 20 cm länger, wodurch zum einen die Fahrerkabine und zum anderen die lichte Weite der Türen vergrößert werden konnte. Die Baureihe F ist die einzige, in der auch Quersitze vorhanden sind. Lediglich der Zug Nr. 5018 der Baureihe H hat auf einer Seite auch Quersitze eingebaut, in den Triebwagen (5018-1 und 5018-6) jedoch wurde darauf verzichtet. Möglich ist dies, da die Wände des Wagenkastens verdünnt wurden, um so indirekt mehr Platz in der Fahrgastzelle zu schaffen.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit aller F-Züge beträgt 70 km/h, wobei die Drehstromzüge ursprünglich für 80 km/h ausgelegt waren.
Typen
Im Allgemeinen werden die Schaltwerk-Typen F74 bis F79 sowie die Drehstrom-Typen F84 bis F92 zusammengefasst. Eine Ausnahme bildet dabei die Unterserie F79.3, die gegenüber den Vorgängerserien einen Drehstromantrieb aufweist. Dieser wurde bei den späteren Serien weiter übernommen. Jedoch ist kein Fahrzeug der F79.3 mehr im Verkehr. Der Grund dafür, dass diese Wagen ausschieden, war die zu teuere und aufwändige Ersatzteilbeschaffung. Die letzten „Überreste“ dieser Klein-Generation verblieben am U-Bahnhof Jungfernheide als Feuerwehr-Übungsfahrzeuge.
Eine weitere Besonderheit wies die F76-Einheit 2578/79 auf, die als erster U-Bahnzug Europas mit Drehstromtechnik ausgeliefert wurde. Optisch unterschied er sich durch eine rote Bauchbinde mit der Aufschrift „Erster U-Bahnzug mit Drehstromtechnik“. Die Technik wurde im Frühjahr 1980 ausgebaut und der Doppeltriebwagen baulich den restlichen F76-Einheiten angepasst.
Äußerlich sind die zuletzt gelieferten Fahrzeuge daran zu erkennen, dass die Türen bündig mit dem Wagenkasten abschließen und nicht eingezogen sind. Es handelt sich hierbei um Außenschwenkschiebetüren. Der Vorteil der Türen ist die Vereinfachung der Kastenkonstruktion durch die entfallenen Türtaschen und die erleichterte mechanische Außenreinigung.
Die Doppeltriebwagen 2500/2501 bis 2554/2555 (d. h. der gesamte Wagenpark der F74) sowie diverse F76 und F79 waren mit LZB für den halb-automatischen Betrieb ausgerüstet, sie verkehrten so bis Ende der 1990er-Jahre auf der U9. Diese wurde ausgebaut, da sie als veraltet galt.
Züge des Typs F79 kommen seit dem 8. August 2009 auf der neuen U-Bahn-Linie 55 zum Einsatz, da die moderneren Züge der Baureihe H nicht teilbar sind.[1] Dies betrifft die sanierten Wagen 2658/59, 2660/61, 2668/69 und 2674/75. Der Doppeltriebwagen 2660/61 wurde jedoch von der U55 wieder abgezogen und ist seitdem auf den von der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde bedienten Linien U5, U8 und U9 anzutreffen.
Modernisierung
Die Schaltwerk-Serien F74 sind seit Ende Dezember 2011 einer Komplettmodernisierung bzw. -ertüchtigung unterzogen worden. Sie wurden technisch aufgewertet, im Innenraum wie die Wagen auf der Linie U55 farblich gestaltet und mit einem Mehrzweck-Abteil ausgestattet. Außerdem wurde die Türmechanik grundlegend verändert: Die Griffe wurden durch Drucktasten ersetzt, ebenso kam eine neue Druckluftsteuerung hinzu. Diese Züge sind auch weiterhin mit dem Rest der F-Serie kuppelbar. Die Baureihen F76 und F79 sollen ebenfalls dieser technischen Modernisierung unterzogen werden. Der erste Doppeltriebwagen der Baureihe F74 wurde bis Juni 2012 ertüchtigt und war derzeit ausschließlich auf der U5 im Einsatz, allerdings auch nur in der Zugmitte. Fortan wird er als F74E bezeichnet. Nach mehreren Test-Fahrgastfahrten auf der Linie U5 verkehrt diese Einheit jetzt auch auf anderen Linien, zum Beispiel auf der U8 und nun auch an der Spitze.
Einsatz
Die Typen F74 bis F79 fahren vornehmlich auf der U9, die seit dem Einsatzbeginn ihre Stammstrecke ist. Auch sind sie seit der Ausmusterung des Typs D auf den Linien U5 und U8 anzutreffen, wo jedoch häufiger die BVG-Baureihe H eingesetzt wird. Die Drehstrom-F-Züge fahren ausschließlich auf den Linien 6 und 7, seltener auch auf der U8 und U9. Bis 2004 war die Linie 8 Stammeinsatzgebiet der Drehstrom-Züge. |