Bus: alte Fahrzeuge: Doppeldecker

Bus alte Fahrzeuge Doppeldecker

Bus 698, Marzahn, 2011

Doppeldecker, der “Große Gelbe”, vor 1945(Quelle u.a.: Berliner Verkehrsblätter Juli 2003)
Bustyp/Baujahr Wagen-nummern Sitz-plätze Steh-plätze Motor-leistung
Bü D31929 630-654      
Bü D2 May1934 680-699      
  Foto: Bus 698, Hof I, 1997;
Foto: Bus 698, Hof Siegfriedstraße, 2004
DB D3 Die 341934/35 1-20     135PS
DB D3 Die1935 100     135PS
Bü D3 Die 341934/35 201-220     120PS
Bü D3 Die 341934/35 656, 657     120PS
DB D3 Die 351935/36 21-65     135PS
Bü D3 Die 351935/36 221-265     120PS
DB D3 Die 361936 66-75     135PS
Bü D3 Die 361936 266-285     120PS
Bü D381939/40 286-375     145PS
  Foto: Bus 307, DTMB, 2002;
Foto: Bus 307, Hof I, 1997
HS D381939/40 390-399     145PS
DB D 381938-40 501-600     140PS
Bü Do 361939 626     160PS
DB Do 361939 627     160PS
HS Do 361939 625     145PS
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Bus 685
Bus 685 im Hof “I” 1997
Doppeldecker, der “Große Gelbe”, der ex BVG-West(Quelle u.a.: Berliner Verkehrsblätter Juli 2003)
Bustyp/Baujahr Wagennum-mern Sitz-plätze Steh-plätze Motor-leistung
Bü D2U 51/1951 700 oben: 36unten: 34 unten: 24 150PS
  Prototyp für selbsttragende Karosserie, 1.Wagen mit Unterflurmotor;Foto: Bus 700, DTMB, 1997
Bü D2U 52/1952/53 701-770 o: 36u: 24 u: 21 150PS
Bü D3U 52/1952 660-698 o: 40u: 34 u: 24 180PS
  Bü/NAG 12 000 T;
Foto: Bus 685, Hof I, 1997
Bü D2U 53/1953 771-790 o: 36u: 34 u: 21 150PS
Bü D2U 54/1954 791-910, 699 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  Bus 699: 1962 aus Aachen
Bü D2U 55/1955/56 911-999,1001-1113 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  Bus 1010: erster DD mit Plattformtüren
Bü D2U 56/1956/57 1114-1252 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  nachträgliche Ausrüstung mit Plattformtüren;
Bus 1164 in 2008 in Frankeneck;Foto: Bus 1126, S-Bf. Olympiastadion, 1998
Bü DS 60/1958 300 o: 42u: 34 u: 15 135PS
  Versuchsbus mit Luftfederung, Schwingachsen, oberen Mittelgang, hinten einfache Bereifung;
Korrektur:Der DS-Wagen 300 war KEIN Versuchsträger für die Luftfederung, entsprechende Angaben aus dem “Kraftverkehr” und den “Verkehrsblättern” sind falsch! Der Wagen 300 diente als Versuchsbus für die seitliche Anordnung von Motor und Getriebe, womit im Unterdeck ein abgesenkter Laufgang und im Oberdeck auf die seitliche Laufgangwanne verzichtet werden konnte. Somit konnten im Oberdeck statt Viererbänken 2X2-Bämke verbaut werden. Für den Luftfederungsversuch wurde ein Büssing E2U Eindecker verwendet, bei dem diese Technik vor Indienststellung bei der BVG wieder entfernt worden ist.
Bü D2U 58/1958/59 1253-1360 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  nachträgliche Ausrüstung mit Plattformtüren;
Bus 1316 in 2008 in Frechen-Hücheln;
Bus 1345 in 2014 in Mittenwalde
Bü D2U 59/1959/60 1361-1384 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  Bus 1380: seit 04/1997 bei Pokra/Berlin City Tour
 
Bü D2U 60/1960/61 1385-1424 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  nachträgliche Ausrüstung mit Plattformtüren;
Bus 1415 in 2017 in Wuppertal;
Bü D2U 61/1961/63 1425-1534 o: 36u: 34 u: 21 150PS
  nachträgliche Ausrüstung mit  Plattformtüren
Bü D2U 63/1963 1535-1549 o: 36u: 34 u: 17 150PS
  serienmässig mit  Plattformtüren
Bü DF 63/1963/64 1630-1635 o: 43u: 23 u: 28 145PS
  mit Sitzschaffner
Bü D2U 64/1964/65 1550-1629 o: 36u: 34 u: 17 150PS
  Bus 1576 in 2007 in Leipzig (L-B 111H);
Bus 1623 in 2011 in Potsdam (P-LB 575H);
Foto: Bus 1629, am DTMB, 1997;
Foto: Bus 1629, Fahrerseite, Flughafen Tempelhof, Mai 2004;Foto: Bus 1629, Fahrgastseite, Flughafen Tempelhof, Mai 2004
Bü DF 64/1965 1636-1658 o: 43u: 23 u: 28 150PS
  Bus 1651 privat, Insel Eiswerder; in 2006 geborgen von ATB zum Ausschlachten und danach Schrott;
Foto: Bus 1658, (C) BVG;
Foto: Bus 1658, Hof I, 1997
Bü DE 65/1965/66 1659-1794 o: 53u: 37 u: 8 150PS
  DD für Einmannbetrieb;
Bus 1720 privat, Insel Eiswerder; in 2006 geborgen von ATB zum Ausschlachten und danach Schrott;
Bus 1777 in 2007 in Waldbröhl als Konferenzbus;
Bus 1777 in 2011 in Berlin Görlitzer Bf. als Kiosk;
Bü DE 67/1967/68 1795-1854 o: 53u: 37 u: 8 150PS
Bü DE 68/1968/69 2001-2200 o: 53u: 37 u: 8 150PS
  Foto: Bus 2100, Hof Siegfriedstraße, 2000;
Foto: Bus 2100, Technikmuseum, 2004
Bü DE 70/1970/71 2201-2303 o: 53u: 37 u: 8 156PS
  Bus 2296 seit 2003 in Möhnesee (SO-NG 92);
 
Bü DE 71/1971/72 2304-2330,2364-2398 o: 53u: 37 u: 8 156PS
  Bus 2380 in 2007 bei Blank in Dresden;
Bus 2375 in 2008 bei The Buzz, (NL) (BE-58-54);
Bus 2309 in 2018 beim PS.SPEICHER (Einbeck)
Bü DE 72/1972/73 2331-2363,2399-2445 o: 53u: 38 u: 8 156PS
SD 73/1973 2514, 2515 o: 53u: 35 u: 12 192PS
  Prototyp des VÖV-Standard Doppeldeckers
Bü DE 73/1973/74 2446-2513 o: 53u: 38 u: 8 156PS
  Bus 2470 an Fritz Behrendt (ex PM-N 328);
Bus 2473 bei LOF Leipzig (L-OF 33H);
Bus 2485 in Landsberg/Lech (LL-RP 29);
 
Bü DE 74;
Doppeldecker
2516-2622
SD 74;
Doppeldecker
2623-2645
SD 75;
Doppeldecker
2646-2772
SD 76;
Doppeldecker
2773-2892
SD 77;
Doppeldecker
2893-2900,
3001-3092
SD 78;
Doppeldecker
3093-3162
SD 79;
Doppeldecker
3163-3232
SD 80;
Doppeldecker
1701-1770
SD 81;
Doppeldecker
1771-1840
SD 82;
Doppeldecker
1876-1910 /1912-1946
D 80 + 83;
Doppeldecker
3500, 3501, 3502
SD 83;
Doppeldecker
3233-3321
SD 84;
Doppeldecker
3322-3406
SD 85;
Doppeldecker
3407-3466
D 86;
Doppeldecker
3503-3572
D 87;
Doppeldecker
3573-3642
D 88;
Doppeldecker
3643-3707
D 89;
Doppeldecker
3708-3775
D 90;
Doppeldecker
3776-3846
D 91;
Doppeldecker
3847-3927
D 92;
Doppeldecker
3928-3967
 
DN 94 + 95/1995;
Doppeldecker
3001-3086
Neoplan
N 4026/3 L;
Bj. 1998/99
2066, 2073,
2074, 2075, 2076
     
  Stadtrundfahrtbusse, ex Schweizer Post, ab 2005 Umbau;
Bus 2074 in 2010 an Gulliver Berlin (B-DY 2244);
Bus 2076 in 2010 an Gulliver Berlin (B-DX 1144);
Bus 2066 in 2010 an VIP Bus Connection (B-RR 2214);
Bus 2073 in 2010 an VIP Bus Connection (B-RR 2219);
Bus 2077 in 2010 an VIP Bus Connection (B-RR 4520);
RK-Nachbau 3098, 3097,
3096
     
  Stadtrundfahrtbusse, RK-Nachbauten, ehemals 2069, 2070, 2071;
Busse in 2016 zu Berlin City Tour;
Bus 2069 in 2017 in Hamburg (WL-HS 8H);
Foto: Bus 2069
 
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Bus 929Bus 929, Hof Niederschönhausen, 2004
Doppeldecker, der “Große Gelbe”, der ex BVG-Ost bzw. BVB (Quelle u.a.: Berliner Verkehrsblätter Juli 2003)
DoSa/1953 127 o: 38u: 26 o: 3u: 33  
  Sattelschlepper mitdoppelstöckigem Auflieger
DoSa/1955 128-134 o: 40u: 21 o: 3u: 36  
  Bus 132: 1959 nach Moskau
Do 54/1954/56 900-905 o: 28u: 24 u: 18 120PS
  Holzaufbau
Do 54/1956/57 906-984 o: 28u: 24 u: 18 120PS
  1963/64: Einbau von Plattform-türen;
Bus 953 in 2006 am Großen Klobichsee;
Bus 913 in 2007 am Köthener See;Foto: Bus 929, Hof Nie, 2004
Do 56/195 001-105 o: 28u: 24 u: 20 120PS
  Stahlaufbau, Panoramafenster;
Bus 073: 1959 nach Moskau;
Bus 028: 197? nach Warschau;
Bus 080 in 2013 in Dargen (Usedom);Foto: Bus 10, Bornh.Str., 1998;
Foto: Bus 10, Wittenbergplatz, 2004;
Foto: ?, Am Gorinsee, 2003;
Foto: Bus 2072, ex 088, Hof Cicerostraße, 2005;
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Geschichte des Doppeldeckers bei der BVG, (c) BVG
· Heute werden rund 30% der Linienleistungen der BVG durch Doppeldecker erbracht. Im Laufe der Zeit sind die Doppeldecker der BVG aus dem Stadtbild von Berlin nicht mehr wegzudenken. Die Berliner nennen sie liebevoll die “Großen Gelben”.· Vor fast 77 Jahren wurde der erste Doppeldecker-Dreiachser mit Ballonreifen zugelassen. Das Gewicht lag bei fast 14 t und die Höchstgeschwindigkeit bei 36 km/h. Zur damaligen Zeit waren die Fahrzeuge aufsehenerregend.· Ab dem Baujahr 1938 wurden 200 Stück D 38 geliefert, von den Herstellern Büssing (90 Stück DD 28), Henschel (10 Stück DD 29) und Daimler Benz (100 Stück DD 30); es konnten 82 Fahrgäste im Fahrzeug befördert werden. 

· Ab dem Baujahr 1951 entstanden die Fahrzeuge aus den Fahrgestellen von Eindeck-Omnibussen (EDo 39).

· Im Jahr 1953 wurden Doppeldecker im Ost-Teil der Stadt als Sattelschlepper eingesetzt. Der Fahrzeugverband war 14,8 m lang.

· Im Ost-Teil Berlins hatten die Doppeldecker der BVB die Fahrzeugtypennamen DO 54 und DO 57, die bis zum Jahr 1974 im Linieneinsatz waren. Der Holzaufbau kam von der Firma Waggonbau Bautzen.

· Die Doppeldecker (DE) der 60er Jahre wurden in Röhrenbauweise mit Unterflurmotoren und gekröpfter Achse gebaut, dadurch konnte die Fußbodenhöhe um ca. 45 Zentimeter abgesenkt werden.

· Die Doppeldecker Prototypen des SD wurden mit einer selbsttragenden Karosse und einem liegenden Heckmotor gebaut, Besonderheit hier war der Wegfall des Schaffnersitzes ab Baujahr 1973. Sie wurden in einer Kooperation zwischen der Waggonunion und der MAN hergestellt. Die Fahrzeughöhe betrug auch damals (seit 1977) 4,06 m. Es konnten 91 Personen befördert werden.

· Durch eine neue Konstruktion des Kinderwagenplatzes (seit 1988) und eine bessere Gewichtsverteilung konnte ein zusätzliches Stehplatzangebot für 17 Personen erreicht werden.

· Der Doppeldecker des Baujahres 1996 (DN) ist bis jetzt der größte Omnibus mit einer Fahrzeughöhe von 4,12 m. Er wurde mit Sandwich-Dachkonstruktion und Aluminium-Karosse sowie als Dreitürer von MAN gebaut. Es können 92 Personen befördert werden.

· Und jetzt ist er da, unser Neuester (3099). Aus jeder Zeitepoche wurde etwas in die Konstruktion eingebracht. Fahrzeughöhe 4,06 m; Fahrzeuglänge 13,7 m; Dreiachser; Niederflur-Ausführung mit Heckmotor. Es werden jetzt 83 Sitzplätze angeboten, insgesamt können 128 Personen befördert werden. Der Prototyp wurde durch die Firma NEOMAN produziert und ist der erste dreiachsige Niederflurdoppeldecker der Welt.

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